Der Serval

ServalDer Serval ist eine mittelgroße Katze welche durch seine lange Beine und kurzen Schwanz auffalt. Die langen Beine kommen ihm gut zustatten im hohen Gras bei der Jagd auf Mäuse. Wenn der Serval, dank seinem guten Gehör, ein Beutetier im Gras laufen hört, springt er mit einem großen Sprung einwandfrei drauf. Er kann mit so einem Sprung selbst Vögel aus der Luft fangen.

  • Verbreitung: große Teile von Afrika, südlich der Sahara.
  • Futter: kleine Tiere zo wie Vöge , Mäuse und Frösche.
  • Lebenserwartung: bis 20 Jahre im Zoo, in der freien Natur kürzer.
  • Gewicht: Kater 16 bis 18 kg, Katze 8,5 bis 12,5 kg
  • Schwangerschaft: 66 bis 75 Tage
  • Anzahl der jungen: 2 bis 3

ServalServale gehören zu den kleinen Katzensorten. Die Körperlenge ist ca. 70 bis 100 cm. Männliche Servale sind größer und schwerer dann die fraulichen Servale. Servale sind schlanke Tiere mit einem langen Hals und Beinen, so können sie gut über das hoche Gras schauen. Das Fell ist orange-braun gefärbt mit schwarzen Flecken und Streifen. Der Bauch ist weiß. Der Schwanz ist kurz im Vergleich mit dem Körper und hat einen schwarzen Punkt.
Von allen Katzen hat der Serval die größten Ohren. Die große Ohren berühren einander fast.
Servale können sehr gut sehen und hören. Riechen können sie weniger gut.

Servale leben in der Afrikanischen Savanne. Sie sind oft in der Nähe von Wasser.
Auch sollte genug hohes Gras oder Felsspalten vorhanden sein, diese bieten Schutz. Sie ruhen zwischen den Büschen, in einer Felsspalte oder in einer Höhle. Diese Höhlen graben sie nicht selbst, sondern gebrauchen durch andere Tiere verlassene Höhlen.
Sie kommen nicht vor in Wald oder sehr trockenen Gegenden.

Servale sind Fleischfresser welche nur Fleisch fressen. Sie essen vor allem Nagetiere und andere Kleintiere, wie Vögel, Eidechsen, Fische und Insekten. Sie jagen meistens in einer Gegend mit vielen hohen Gras und Gestrüpp. Hier kommt das scharfe Gehör gut zu recht. Servals können durch ihre große Ohren auch sehr sehr leise Töne wahrnemen. Wenn es dunkel ist, gehen Servale auch nur auf ihr Gehör aus. Sie sind sehr erfolgreich bei der Jagd . Von zehn Jagd Versuchen gelingen es während des Tages vier und sechs in der Nacht.

volwassen wilde serval

Servale können hören, wo ein Vogel oder anderes Tier über den Boden läuft. Sie schleichen dann in die Richtung von dem Geräusch um die Beute mit einem schnellen Sprung zu überraschen. Mit ein paar Schlägen wird die Beute bewustlos geschlagen und tot gebissen. Mit ihren langen und beweglichen Vorderbeinen können Servale Nagetiere aus ihren Höhlen holen. Wenn ein Serval ein Nagetier in einem untergrundsen Gang laufen hört, dann weiss er genau wo er angeln muß um die Beute zu packen. Servale sind sehr gute Schwimmer. Auf der Jagd nach Fröschen und Fischen waten sie ruhig durch das Wasser.

Wenn der Serval einen Vogel zieht oder hört der im Tiefflug durch die Luft fliegt, dann springt er hoch. Dieser Sprung wird auch ein „Maussprung“ genannt. Alle Beine kommen gleichzeitig vom Grund los und der Vogel wird mit den Vorderbeinen aus der Luft gefischt. Der Serval kann ca. 2 meter hoch und ca 4 meter weit springen. Servale sind solitair lebende Katzen, so wie beinahe alle Katzen. Solitair heisst also das sie nicht in Gruppen aber alleine leben. Jeder Serval hat sein eigenes Territorium. Das ist ein Wohngebiet. In diesem Territorium werden andere Servale verjagt. Frauchen dürfen in das Territorium von einem Männlichen Serval kommen. Wenn ein Männchen in das Territorium von einem anderen Männchen kommt, wird er verjagt. Servale geben die Grenzen ihres Territoriums an durch Urin zu spritzen. Auch reiben sie ihr Kinn und Wangen gegen Gegenstände, wobei sie sabbern.
In den Pfoten haben Servale Schweißdrüsen, die einen unverwechselbaren Duft verströmen. Damit schaben sie über den Stamm eines Baumes. Andere Servale riechen dadurch das dieses Gebiet von einem anderen Serval ist. Männchen und Frauchen werden nur zeitens der rolligkeit ein Paar. In dieser Zeit jagen und ruhen sie dann zusammen für ein paar Tage. Danach geht jeder wieder seinen eigenen Weg.

Kommunizierende Servale miauen, grummen, knurren und machen heulende Klangen. Um etwas klar zu einander zu machen, verwenden sie nicht nur Töne, sondern auch Körpersprache. Durch sich selbst groß zu machen, die Zähne zu zeigen und drohend mit der Pfote zu schlagen sagen sie zum Beispiel „Pass auf !“

Nach einer Schwangerschaft von ungefähr 75 Tagen werden zwei bis drei junge Servale geboren. Das Nest, wo die Jungen das Licht erblicken, ist gut versteckt. Es befindet sich oft ein einer durch andere Tieren verlassenen Höhle, oder zwischen den Büschen, oder einer Felsspalte. Die Jungen werden nackt und mit geschloßenen
Augen geboren. Die Mutter steh allein vor der Aufgabe die Jungen groß zu bringen.
Sie ist damit den ganzen Tag beschäftigt ihre Jungen zu versorgen und für Futter zu sorgen. Die ersten drei Wochen trinken die Jungen nur Milch bei der Mutter, dannach essen sie ab und zu auch Fleisch.

Kit ServalDie junge Servale bleiben 4 bis 5 Wochen in dem Nest. Dort sind sie gut beschützt. Nach 5 Wochen kommen die Jungen Schritt für Schritt raus. Sie gehen dann mit der Mutter welche den Jungen das Jagen lernt. Die Mutter tötet jetzt die Beute nicht welche sie gefangen hat, sondern gibt sie an die Jungen um mit zu üben. Die Jungen werden selbstständig wenn sie 9 bis 12 Monate alt sind. Dann verjagt die Mutter erst die jungen männlichen Servale. Die weiblichen Servale dürfen etwas länger bei der Mutter bleiben. Wenn die selbst Jungen haben können dann werden auch sie von der Mutter verjagt.

Auch Bauern verjagen Servale aus Angst das die Servale das Vieh auf fressen.
In Gebieten wo viel Menschen wohnen, kommt der Serval beinahe nicht mehr vor.
In anderen Gebieten nimmt die Anzahl Servale, Gott sei Dank, wieder zu.
Die natürlichen Feinde von dem Serval sind: Hyänen, Afrikanische wilde Hunde und Leoparden. Weil die Servale so klein sind werder sie ab und zu als Beutetier gesehen.
Vor allem junge Servale sind sehr gefährdet und werden ab und zu durch diese Tiere
gefressen. So wie ein Serval sich bedroht fühlt, klettert er schnell in Bäume oder auf Felsen, sie können also sehr gut klettern.